222. Jesus erscheint den Aposteln und zeigt dem Thomas die Wundmale
(Joh. 20, 24-31)
Thomas, einer von den Zwölfen, genannt der Zwilling, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die andern Jünger sagten also zu ihm: “Wir haben den Herrn gesehen.” Er aber sprach zu ihnen: “WEnn ich nicht an seinen Händen das Mal der Nägel sehe und nicht meine Finger in das Mal der Nägel und meine Hand in seine Seite lege, so glaube ich nicht.”
Nach acht Tagen waren seine Jünger wieder drinnen, und Thomas war bei ihnen. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, stand in ihrer Mitte und sprach: “Friede sei mit euch!” Dann sagte er zu Thomas: “Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!” Thomas antwortete ihm: “Mein Herr und mein Gott!” Jesus sprach zu ihm: “Weil du mich gesehen hast, Thomas, hast du geglaubt; selig, die nicht gesehen u nd doch geglaubt haben.”
Jesus hat zwar noch viele andere Zeichen vor seinen Jüngern getan, die in diesem Buche nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus C h r i s t u s ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend das Leben habt in seinem Namen.

"Mein Herr und mein Gott!" Bildmeditation auf der Website des Bistums Augsburg. http://images.bistum-augsburg.de/108202251102767.jpg
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