Verfasst von: Gunther | November 3, 2009

4. Die jungfräuliche Empfängnis des Herrn

4. Die jungfräuliche Empfängnis des Herrn

(Luk. 1, 26-38)

Im sechsten Monate ward der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa, namens Nazareth, gesandt zu einer Jungfrau. die mit einem Mann verlobt war,1) der Joseph hieß, aus dem Hause Davids. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat ein zu ihr und sprach: „Gegrüßt seist du, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, gebenedeit bist du unter den Weibern!“

Als sie dieses hörte, erschrak sie über seine Rede und sann nach, was das für ein Gruß sei. Der Engel aber sprach zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria! denn du hast Gnade gefunden bei Gott. Siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären, den sollst du Jesus nennen. Dieser wird groß sein und der Sohn des Allerhöchsten genannt werden. Der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird über das Haus Jakob herrschen in Ewigkeit und seines Reiches wird kein Ende sein.“

Verkündigung Gabriels an Maria. Seliger Fra Angelico (* zwischen 1386 und 1400 in Vicchio bei Florenz; † 18. Februar 1455 in Rom)

Seliger Fra Angelico (* zw. 1386 u. 1400; † 18.2.1455): Verkündigung

Da sprach Maria zu dem Engel: „Wie wird das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?“ Der Engel antwortete ihr: „Der Heilige Geist wird auf dich herabkommen, und die Kraft des Allerhöchsten dich überschatten. Deshalb wird auch das Heilige, das aus dir geboren werden soll, Sohn Gottes genannt werden. Siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie hat in ihrem Alter einen Sohn empfangen, und dies ist der sechste Monat für sie, die unfruchtbar heißt. Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“

Maria sprach: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Worte!“ Und der Engel schied von ihr.

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1) Bei den Juden war die Verlobung schon der wahre, rechtliche Eheabschluss. 5. Mos. 22, 23. 24. Deshalb heißt es Matth. 1, 20 ausdrücklich: „Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein   W e i b ,  zu dir zu nehmen.“ Maria war also bereits vor Gott und den Menschen die Gemahlin des hl. Joseph, aber eine jungfräuliche Gemahlin.

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  1. Jesu Gewand – die Kraft, die von Jesu Gewand ausgeht, als die Frau geheilt wird. Im Grab im Evangelium des Markus, Johannes, in einem weißen Kleid „un jeune homme“, ein junger Mann – in einer von Annie V a l l o t t o n illustrierten Übersetzung, vor dem Grab und bei Jesu Himmelfahrt die Kleider der Engel. – Die Frau, die wir bitten – „breit den Mantel aus, mach Schirm und Schutz für uns daraus, laß uns darunter sicher stehn, bis alle Stürm vorübergehen“. Der 25.5.1948 war der Hochzeitstag meiner Eltern, zugleich ein Kalendertag Magdalena Pazzi, der Schutzpatronin von Neapel, von welcher der Herz-Jesu-Bildhauer Brandstetter, eigentlich Brandstätter, eine Skulptur anfertigte. Er arbeitete auch in Friesach in Kärnten. Eine Skulptur von Magdalena Pazzi befand sich auch im Kloster hier gegenüber, auf der andern Seite der vierspurigen Straße. Jesus sagt, daß wir Vater und Mutter ehren sollen.


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