Verfasst von: Gunther | November 8, 2009

25. Die Versuchung Jesu

25. Die Versuchung Jesu

(Matth. 4, 1-11; Luk. 4, 1-13; Mark. 1, 12. 13)

Die Versuchung Christi. Ary Scheffer (1854)

Die Versuchung Christi. Ary Scheffer (1854)

Jesus aber, voll des Heiligen Geistes, ging vom Jordan weg und ward alsogleich vom Geiste in die Wüste geführt, um von dem Teufel versucht zu werden. Er war vierzig Tage und vierzig Nächte in der Wüste, aß nichts in jenen Tagen, wurde von dem Satan versucht und war mit den wilden Tieren.

Nachdem er nämlich vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn zuletzt. Da trat der Versucher zu ihm heran und sprach: „Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich zu diesem Steine, dass er Brot werde.“ Er antwortete: „Es steht geschrieben: Nicht vom Brot allein lebt der Mensch, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes kommt.“

Danach nahm ihn der Teufel und führte ihn nach Jerusalem, in die heilige Stadt, stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: „Wenn du Gottes Sohn bist, so stürze dich von da hinab; denn es steht geschrieben: Er hat seinen Engeln deinetwegen befohlen, dich zu bewahren; und: Sie werden dich auf den Händen tragen, dass du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stoßest.“ Jesus erwiderte ihm: „Es steht auch geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“

Dann führte ihn der Teufel auf einen sehr hohen Berg, zeigte ihm alle die Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit in einem Augenblick und sprach zu ihm: „Alle diese Macht und die Herrlichkeit derselben will ich dir geben, denn mir ist sie übertragen, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du nun niederfällst und mich anbetest, so soll alles dein sein.“ Da sprach Jesus zu ihm: „Weiche, Satan, denn es steht geschrieben: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.“

Als nun der Teufel mit allen Versuchungen am Ende war, entfernte er sich von ihm bis auf eine Zeit, und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm.

***

Vor
Zurück
Inhaltsverzeichnis
Startseite

Advertisements

Responses

  1. Matth. 4, 1-11; Luk. 4, 1-13; Mark. 1, 12. 13

    Wie soll das gehen? Entweder der Text ist von dem einen oder den anderen.

    Oder sind sie alle wortgleich?

    • Jesus werden vom Satan alle Reiche der Welt angeboten. In einem neuen Film, der in unserer Kirchenzeitung rezensiert wurde, las ich vor weniger als einer Stunde, sage der Satan zu Jesus: „Ich bin ein Lügner – das ist die Wahrheit.“ Wir begegneten gestern einer älteren und einer jüngeren Dame. Besitzt der Satan alle Reiche der Welt?


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: