Verfasst von: Gunther | November 15, 2009

49. Das Gastmahl im Hause des Matthäus

49. Das Gastmahl im Hause des Matthäus

(Luk. 5, 29-39; Mark. 2, 15-22; Matth. 9, 10-13)

Heiliger Apostel Matthäus

Heiliger Apostel Matthäus (Assisi, Untere Basilika)

Levi gab ihm in seinem Hause ein großes Gastmahl. Als er nun zu Tische war, kamen auch viele Zöllner und Sünder und ließen sich mit ihm und seinen Jüngern zu Tische nieder. Denn es waren ihrer viele, und sie begleiteten ihn.

Als aber ihre Pharisäer und Schriftgelehrten sahen, wie er mit den Zöllnern und Sündern aß, murrten sie und sagten zu seinen Jüngern: „Warum isst und trinkt euer Meister mit den Zöllnern und Sündern?“

Jesus hörte das, nahm das Wort und sprach zu ihnen: „Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Geht hin und lernt, was es heißt: Erbarmen will ich und nicht Schlachtopfer! Ich bin nicht gekommen, Gerechte, sondern Sünder zur Buße zu rufen.“

Es hielten aber die Jünger des Johannes und die Pharisäer Fasten. Sie kamen nun und sprachen zu ihm: „Die Jünger des Johannes fasten häufig und verrichten Gebete, desgleichen auch die der Pharisäer; die deinen dagegen essen und trinken!“ Jesus sprach zu ihnen: „Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, während der Bräutigam noch bei ihnen ist? So lange der Bräutigam bei ihnen ist, können sie nicht fasten. Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen genommen ist, dann, in jenen Tagen werden sie fasten.“

Jesus Christus der Bräutigam

Jesus Christus der Bräutigam

Er sagte ihnen auch ein Gleichnis: „Niemand reißt einen Fleck von einem neuen Kleide ab und setzt ihn auf ein altes Kleid; sonst zerreißt er das neue, und zu dem alten passt der Fleck von dem neuen nicht. Auch setzt niemand einen Fleck ungewalkten Zeugs auf ein altes Kleid; sonst reißt der neue Fleck ab vom alten, und der Riss wird ärger. Und niemand gießt neuen Wein in alte Schläuche; sonst sprengt der neue Wein die Schläuche, und er selbst wird verschüttet, und die Schläuche gehen zugrunde; sondern neuen Wein muss man in neue Schläuche gießen; dann erhält sich beides. Und niemand, der alten Wein getrunken hat, will sogleich neuen; denn er sagt: Der alte ist besser.“

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