Verfasst von: Gunther | November 22, 2009

63. Die Sünderin im Hause des Pharisäers

63. Die Sünderin im Hause des Pharisäers

(Luk. 7, 36-50)

Es bat ihn aber einer von den Pharisäern, bei ihm zu essen. Er ging also in das Haus des Pharisäers und ließ sich zu Tische nieder. Ein Weib nun, das eine in der Stadt bekannte Sünderin war, erfuhr, dass er in dem Hause des Pharisäers zu Tische sei, brachte ein Alabastergefäß wohlriechender Salbe, trat von hinten zu seinen Füßen, begann mit ihren Tränen seine Füße zu benetzen und trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes und küsste seine Füße und salbte sie mit der Salbe.

Als das der Pharisäer sah, der ihn geladen hatte, sprach er bei sich selbst: „Wenn der ein Prophet wäre, so wüsste er, wer die ist, die ihn berührt, und was sie für ein Weib ist, dass sie eine Sünderin ist.“ Jesus aber nahm das Wort und sprach zu ihm: „Simon, ich habe dir etwas zu sagen!“ Jener sagte: „Meister, sprich!“ „Ein Gläubiger hatte zwei Schuldner. Der eine schuldete ihm fünfhundert Denare, der andere fünfzig. Da sie aber nichts hatten, um zu bezahlen, schenkte er es beiden. Welcher von ihnen liebt ihn nun mehr?“ Simon antwortete: „Ich denke, der, dem er mehr geschenkt hat.“ Jesus sagte zu ihm: „Du hast recht geurteilt.“ Dann wandte er sich zu dem Weibe und sprach zu Simon: „Siehst du dieses Weib? Ich trat in dein Haus, Wasser für meine Füße hast du mir nicht gereicht; diese aber hat meine Füße mit ihren Tränen benetzt und sie mit ihren Haaren getrocknet. Einen Kuss hast du mir nicht gegeben; diese aber hat, seit sie hereingekommen ist, nicht aufgehört, meine Füße zu küssen. Nicht einmal mit Öl hast du mein Haupt gesalbt; diese aber hat mit Salbe meine Füße gesalbt. Deswegen, sage ich dir, werden ihr die vielen Sünden vergeben, weil sie viel geliebt hat; wem aber weniger vergeben wird, der liebt weniger.“

Und dann sprach er zu ihr: „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Die mit zu Tische waren, fingen an, bei sich zu sagen: „Wer ist dieser, dass er sogar Sünden vergibt?“ Er aber sprach zu dem Weib: „Dein Glaube hat dir geholfen; geh in Frieden!“

Die Sünderin salbt Jesus die Füße

***
Vor
Zurück
Inhaltsverzeichnis
Startseite

Advertisements

Responses

  1. Hallo,

    habe heute eine Predigt in der Brüderngemeinde Dresden zu diesem Text gehört. Während der Predigt wurde per Projektor das Bild, welches „die Sünderin“ in Farbe darstellt, gezeigt. Ich finde es sehr sehr schön, und wollte fragen, von wem es ist und wie das Gemälde heisst.
    Ich würde mich sehr über Antwort freuen!!!
    Gesegneten Sonntag,
    Maria

    • Jesu Auferstehung – mein Gespräch mit Monika Schachner im Haus Schönau-Gasse 64 in Graz in Steiermark in Österreich über ein Exemplar der Zeitung „Steirerkrone“, ihre Fotokopie: zum Buch von A. M. Weigl „DIE MACHT DER LIEBE“ über Karl Posch und Anna von Gleichenberg und zur Anzahlung von fünfzig Euro für „Posch Hegel Dove“ (Felix-Meiner-Verlag, Hamburg) verweise ich auf unsere Kommunikation mit Gilda Heubrandner.

  2. Sehr geehrte Maria, das Bild habe ich im Internet gefunden, weiß aber nicht mehr, wo. Vielleicht war es anonym, denn wenn der Maler bekannt ist, gebe ich ihn regelmäßig an. Vermutlich ist das Bild von einer amerikanischen Website. Wenn Sie mit englischen Stichwörtern auf Google/ Bilder suchen, stoßen Sie irgendwann drauf. Jedenfalls freut es und ermuntert es mich, wenn mein Blog jemandem nützt. Danke, und Gottes Segen!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: