Verfasst von: Gunther | Dezember 26, 2009

110. Jesus der gute Hirt

110. Jesus der gute Hirt

(Joh. 10, 1-21)

Ikone 'Der Gute Hirt'

Ikone 'Der Gute Hirt'

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer nicht durch die Tür in die Schafhürde eingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und Räuber. Wer aber durch die Türe hineingeht, der ist Hirt der Schafe. Ihm macht der Türhüter auf, u nd die Schafe hören seine Stimme; er ruft die eigenen Schafe, jedes einzelne mit Namen und führt sie heraus. Wenn er dann die eigenen Schafe herausgeführt hat, so geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach, weil sie seine Stimme kennen. Einem Fremden aber folgen sie nicht, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht.“

Dieses Gleichnis trug Jesus ihnen vor, sie aber verstanden nicht, was er damit meinte. Da sprach Jesus abermals zu ihnen:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, so viele ihrer vor mir kamen, sind Diebe und Räuber, und die Schafe haben auf sie nicht gehört. Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich eingeht, wird er sicher sein; er wird eingehen und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehen und zu morden und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und überreichlich haben. Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirt ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, verlässt die Schafe und flieht, und der Wolf raubt und zerstreut die Schafe. Der Mietling flieht, eben weil er Mietling ist, und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich bin der gute Hirt. Ich kenne die Meinigen, und die Meinigen kennen mich, wie mich der Vater kennt, und ich den Vater kenne, und ich gebe mein Leben für meine Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind; auch diese muss ich herbeiführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird   e i n e   Hürde und   e i n   Hirt werden. Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand nimmt es von mir, sondern ich gebe es von mir selbst hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wiederzunehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.“

Da entstand wieder um dieser Rede willen Uneinigkeit unter den Juden. Vielen von ihnen sagten: „Er hat einen Teufel und ist wahnsinnig; warum hört ihr ihn an?“ Andere dagegen sagten: „Diese Reden sind nicht die eines Besessenen. Kann ein Teufel Blinden die Augen öffnen?“

Ikone 'Der Gute Hirt'

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