Verfasst von: Gunther | Dezember 31, 2009

116. Die Aufforderung an die Volksscharen, noch in letzter Stunde Buße zu tun

116. Die Aufforderung an die Volksscharen, noch in letzter Stunde Buße zu tun

A.   D i e   P a r a b e l   v o n   d e m   G l ä u b i g e r   u n d   s e i n e m   S c h u l d n e r

(Luk. 12, 54-59)

Die apokalyptischen Reiter

Die apokalyptischen Reiter

Er sprach auch zu dem Volke: „Wenn ihr Gewölk von Westen her aufsteigen seht, so sagt ihr sogleich: Es kommt ein Regenschauer, und es trifft ein. Und wenn ihr Südwind merkt, so sagt ihr: Es wird heiß werden, und es trifft zu. Ihr Heuchler! das Aussehen des Himmels und der Erde wisst ihr zu deuten; diese Zeit aber, wie kommt es, dass ihr die nicht deutet? Warum beurteilt ihr nicht von euch selbst, was recht ist?

Während du mit deinem Widersacher zur Obrigkeit gehst, gib dir auf dem Wege noch Mühe, von ihm loszukommen, damit er dich nicht zu dem Richter schleppe, und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergebe, und der Gerichtsdiener dich ins Gefängnis werfe. Ich sage dir, du wirst von dort nicht herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlt hast.“

Zeichen der Zeit

Zeichen der Zeit

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B.   D i e   b e i m   O p f e r n   g e t ö t e t e n   G a l i l ä e r   u n d   d e r   T u r m   v o n   S i l o e

(Luk. 13, 1-5)

Cosimo Roselli: Bergpredigt (1481)

Cosimo Roselli: Bergpredigt (1481)

Ruinen des Turms von Siloam in Jerusalem

Ruinen des Turms von Siloam in Jerusalem

Es fanden sich aber zu eben jener Zeit einige ein, die ihm über die Galiläer berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte. Er antwortete und sprach zu ihnen: „Meint ihr, diese Galiläer seien ärgere Sünden gewesen als alle anderen Galiläer, weil sie solches erlitten haben? Nein, sage ich euch, sondern ihr alle werdet, wenn ihr nicht Buße tut, in dieser Weise zugrunde gehen!“

„Oder meint ihr, jene achtzehn, die durch den Einsturz des Turmes bei Siloe getötet wurden, seinen schuldiger gewesen als alle Bewohner Jerusalems? Nein, sage ich euch, sondern ihr alle werdet, wenn ihr nicht Buße tut, in gleicher Weise zugrunde gehen!“

Reue

Reue

***

C.   D i e   P a r a b e l   v o n   d e m   u n f r u c h t b a r e n   F e i g e n b a u m e

(Luk. 13, 6-9)

Franz-Joachim Beich (1665-1748): Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum

Franz-Joachim Beich (1665-1748): Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum

Er sagte aber auch folgendes Gleichnis: „Jemand hatte einen Feigenbaum, der in seinem Weinberge gepflanzt war. Er kam nun, um Frucht daran zu suchen, fand aber keine. Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre sind es, seit ich komme, an diesem Feigenbaume Frucht zu suchen, finde aber keine. Haue ihn also um! Wozu soll er noch den Platz einnehmen? Jener antwortete ihm: Herr, lass ihn auch noch dieses Jahr, bis ich rings um denselben aufgegraben und Dünger eingelegt habe. Vielleicht bringt er dann Frucht. Wenn aber nicht, so magst du ihn künftig umhauen.“

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Responses

  1. Jesus sagt im Evangelium des Jüngers, den Jesus liebt und der bei Jesu letztem Abendmahl an Jesu Brust liegt, „Johannes 3, 18“: wer nicht glaubt, ist schon gerichtet. Wie konnte dann aber, wer „gottgläubig“ war, als „glaubenslos“ erklärt werden? Mein Vater, ein erstgeborener Bauernsohn aus Breitenhilm in Steiermark in Österreich, vulgo „August“, bekannte sich als „gottgläubig“. Unser „ÖSTERREICH-LEXIKON“ von Bamberger, Bruckmüller und Gutkas, vor weniger als einer Stunde vom Bücherregal genommen, schien keinen Artikel “ L a n d j u g e n d “ zu enthalten. Mein Vater pflanzte einen Apfelbaum und einen Birnbaum.

    • JESU WORTE über das Gericht – das von mir im Übergang von der zweiten zur dritten Nachtwache Verfaßte: nicht geklärt werden konnte aber zu Bekenntnissen bzw. Denominationen „gottgläubig“, „eingottgläubig“, „glaubenslos“, wo diese durch eine U n t e r s c h r i f t für uns prüfbar wären, ob jene der rechten oder jene der linken Hand verbindlich sein soll. Von Jesus ist durch Evangelien nur Schrift im Sand bekannt.

      • Jesu Gleichnis vom Sämann war Anlaß einer Entscheidung von Dr. Gerhard Eibach, Kirchenamt, uns gegenüber, daß ein Montag nicht als erster Tag einer Woche gelten könne. Mit Bezug auf meine Nachricht an die L a n d j u g e n d über Flüchtlinge: weshalb könnte für die UNO, die nun einen Terror-Beauftragten beansprucht, ein Montag aber dennoch erster Tag einer Sieben-Tage-Woche sein?

      • JESU WORTE – in unserer von Annie V a l l o t t o n illustrierten Übersetzung beim Arzt Lukas, „13“,“4″ – würde Johann Albrecht Bengel, welcher in unserem „EVANGELISCHEN TAGZEITENBUCH“ einen Kalendertag hätte, als unauslotbar und geheimnisvoll bezeichnen. Eine Frage ist, ob eine Zahl zwölf, die auch in einer Übersetzung vorzukommen schien, nicht doch für die Stelle einen Sinn ergäbe.


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