Verfasst von: Gunther | Januar 2, 2010

119. Jesus in Jerusalem am Tempelweihfeste

119. Jesus in Jerusalem am Tempelweihfeste

(Luk. 13, 22; Joh. 10, 22-39)

Und Jesus wanderte durch Städte und Ortschaften, lehrend und seinen Weg nach Jerusalem fortsetzend. In Jerusalem beging man das Fest der Tempelweihe. Es war Winter. Jesus wandelte im Tempel, in der Halle Salomons, umher. Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: „Wie lange hältst du uns in Ungewissheit? Wenn du der Messias bist, so sage es uns frei heraus!“

"Ich und der Vater sind eins"

"Ich und der Vater sind eins"

Jesus antwortete ihnen: „Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt es nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters tue, diese geben Zeugnis von mir; aber ihr glaubt nicht, denn ihr gehört nicht zu meinen Schafen. Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.“

Da hoben die Juden Steine auf, um ihn zu steinigen. Jesus aber entgegnete ihnen: „Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater aus gezeigt; um welches dieser Werke willen wollt ihr mich steinigen?“ Die Juden antworteten ihm: „Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht , sondern wegen Gotteslästerung, und weil du, da du doch ein Mensch bist, dich selber zu Gott machst.“ Jesus erwiderte ihnen: „Steht nicht in eurem Gesetze geschrieben: Ich habe gesagt, ihr seid Götter? Wenn es jene ‚Götter‘ genannt hat, an die das Wort Gottes gerichtet worden, und die Schrift nicht aufgehoben werden kann, da sagt ihr dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesendet hat: Du lästerst Gott, weil ich gesagt habe: Ich bin der Sohn Gottes? Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubt mir nicht! Tue ich sie aber, so glaubt, wenn ihr mir nicht glauben wollt, den Werken, damit ihr erkennt und glaubt, dass der Vater in mir ist, und ich in dem Vater bin.“ Da suchten sie ihn zu ergreifen; er aber entging ihren Händen.

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