Verfasst von: Gunther | Januar 9, 2010

125. Die Parabel vom ungerechten Verwalter. Die Treue im Kleinen

125. Die Parabel vom ungerechten Verwalter. Die Treue im Kleinen

(Luk. 16, 1-13; Matth. 6, 24 )

Der kluge Verwalter

Der kluge Verwalter

Er sprach aber auch zu seinen Jüngern: „Es war ein reicher Mann. Der hatte einen Verwalter, und dieser ward bei ihm angeklagt, dass er seine Güter verschleudere. Er rief ihn also und sprach zu ihm: Was höre ich da von dir? Gib mir Rechenschaft von deiner Verwaltung; denn du wirst nicht mehr Verwalter sein können. Da sprach der Verwalter bei sich: Was soll ich tun, da mein Herr mir die Verwaltung abnimmt? Graben kann ich nicht, zu betteln schäme ich mich. Ich weiß, was ich tue, damit sie mich in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich von der Verwaltung abgesetzt bin. Er ließ nun die Schuldner seines Herrn einen nach dem anderen zu sich kommen und sagte zu dem ersten: Wie viel bist du deinem Herrn schuldig? Dieser antwortete: Hundert Krüge Öl. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setze dich und schreib sofort fünfzig! Darauf sagte er zu einem andern: Du aber, wie viel bist du schuldig? Dieser erwiderte: Hundert Malter Weizen. Er sagte zu ihm: Nimm deine Verschreibung und schreib achtzig! Der Herr aber lobte den ungerechten Verwalter, dass er klug gehandelt habe: denn die Kinder dieser Welt sind gegen ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichts. Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit sie euch, wenn es mit euch zu Ende geht, in die ewigen Wohnungen aufnehmen.

Das Gleichnis vom ungerechten Verwalter (fol. 39r)  Historia novi testamenti (um 1430, Mähren, Cod. Nr. 485, ÖNB Wien)

Das Gleichnis vom ungerechten Verwalter (fol. 39r) Historia novi testamenti (um 1430, Mähren, Cod. Nr. 485, ÖNB Wien)

„Wer im Geringsten treu ist, ist auch im Größeren treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch im Größeren ungerecht. Wenn ihr mithin in dem ungerechten Mammon nicht treu gewesen seid, wer wird euch das wahre Gut anvertrauen? Und wenn ihr in dem Fremden nicht treu gewesen seid, wer wird euch das geben, was euer ist? Kein Knecht kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“

Evelyn de Morgan (1855–1919): Die Anbetung Mammons

Evelyn de Morgan (1855–1919): Die Anbetung Mammons

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Responses

  1. Jesus heilt – so berichtet unsere Zeitung im „Sonntagsevangelium“ – die Tochter der Syrophönizierin, die Jesus „Sohn Davids“ nennt, an die Hilfe erinnernd, die Tyrus beim Bau des Tempels leistet. Warum nennt die Frau aber in dieser vierten Nachtwache in unserer „HOLY BIBLE“ nicht „Sohn Davids“? Befürchtet wird von Medien, die V e t e r a n e n des Konflikts um Ninive könnten sich betrogen fühlen. „DAS STEIRERBLATT“ vom „16. März 1951“, um drei Euro von einem Antiquariat auf einem Gehsteig angeboten, sagt voraus, der Korea-Konflikt werde am 38. Breitengrad zum Stillstand kommen.


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