Verfasst von: Gunther | Januar 13, 2010

215. Jesus erscheint der Maria Magdalena

215. Jesus erscheint der Maria Magdalena

(Joh. 20, 11-18; Mark. 16, 9-11)

Maria Magdalena besucht das leere Grab Jesu

Maria Magdalena besucht das leere Grab Jesu

Maria aber stand draußen am Grabe und weinte. Während sie nun weinte, bückte sie sich, sah in das Grab hinein und sah zwei Engel in weißen Kleidern da sitzen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte, einen zu Häupten und den andern zu Füßen. Diese sprachen zu ihr: „Weib, was weinst du?“ Sie antwortete ihnen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben.“ Als sie dies gesagt, wandte sie sich um und sah Jesus vor sich stehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sprach zu ihr: „Weib, was weinst du? Wen suchst du?“ Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: „Herr, wenn du ihn weggenommen hast, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, und ich will ihn holen.“ Jesus sprach zu ihr: „Maria!“ Da wandte sie sich um und sage zu ihm: „Rabboni“ (d. i. Meister!) Jesus sprach zu ihr: „Rühre mich nicht an;1) denn ich bin noch nicht hinaufgefahren zu meinem Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.“

Er erschien (also), als er in der Frühe am ersten Tage der Woche auferstanden war, zuerst der Maria Magdalena, aus der er sieben Teufel ausgetrieben hatte. Diese ging hin und verkündete es den Jüngern, die da trauerten und weinten: „Ich habe den Herrn gesehen, und dies hat er mir gesagt.“ Jene hörten nun, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, sie glaubten es aber nicht.

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1) Halte meine Füße nicht länger umfasst.

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Fra Angelico: Noli me tangere

Fra Angelico: Noli me tangere

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Responses

  1. Sehr geehrter Herr Michel,

    darf ich die Bilder für unseren Pfarrbrief verwenden?

    215. Jesus erscheint der Maria Magdalena

    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    Mit freundlichen Grüßen
    Wilhelm Müller
    Grabus 7a
    87776 Sontheim

    • Sehr geehrter Herr Müller,
      gern, zumal die Verwendung nichtkommerziell ist.
      Ich habe keine Rechte an den Bildern, nur an der digitalisierten Fassung des Textes.
      Freundliche Grüße!
      GMM.

      • Jesu Erscheinung im Abstand von acht Tagen: vor fünf Jahren wäre ein siebenter, auf unserem Kalender hier, vor einem fünfzehnten als Feiertag begangen worden, wodurch die Mlöglichkeit einer Einrichtung eines Kalenders mit Mondmonaten gegeben wäre. Aber noch nicht beantwortet scheint zum Evangelium des Besatzungsmachtsteuerbeamten Levi, „Mt 13,10“, zu JESU WORTEN, mit Jesaja, daß Jesus in Gleichnissen redet, um nicht verstanden zu werden, nach einem Anruf, der unser Handy „Gestern 17:18“ erreichte, die Frage: was hat es für einen Sinn, wenn Jesus erzählt, damit er nicht verstanden wird?

  2. Jesus sagt als Auferstandener: „Rühre mich nicht an!“ Wohl aber heilt beim Arzt Lukas, „Apg 5,15“, von Masaccio gemalt, selbst der Schatten des Apostels Jesu, dessen Schwiegermutter Jesus heilt. Der Schatten, welcher für den König von Juda die Zeit zurückgehen läßt, erklärt, weshalb die uns vorgeschlagene Diskussion über die Schwiegermutter Josefs, dessen Fest vor diesen Nachtwachen begangen werden sollte, die Worte in den Himmeln – aux cieux, französisch, im Gebet Jesu – nicht auszulöschen vermochte: „Siehe“ – „Universität Innsbruck (AT)“ – , „von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!“


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