Verfasst von: Gunther | Mai 16, 2010

227. Die Apostel bereiten sich auf die Sendung des Heiligen Geistes vor. Matthias wird zum Apostel gewählt

227. Die Apostel bereiten sich auf die Sendung des Heiligen Geistes vor. Matthias wird zum Apostel gewählt

(Apgsch. 1, 13-26; Luk 24, 53)

Synaxe der heiligen und ruhmreichen Zwölf Apostel

Synaxe der heiligen und ruhmreichen Zwölf Apostel

Als sie hingekommen waren, begaben sie sich in das Obergemach hinauf, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon der Eiferer, und Judas, des Jakobus Bruder. Diese alle verharrten einmütig im Gebete, samt Frauen, auch Maria, der Mutter Jesu, und samt seinen Brüdern. Und sie waren immer im Tempel, Gott lobend und preisend.

Heiliger Apostel Matthias. Duccio di Buoninsegna

Heiliger Apostel Matthias. Duccio di Buoninsegna

In diesen Tagen stand Petrus inmitten der Brüder auf (es war aber eine Schar von ungefähr hundertundzwanzig Personen beisammen) und sprach: „Männer, Brüder! Es musste das Wort der Schrift erfüllt werden, das der Heilige Geist durch den Mund Davids über Judas vorhergesagt hat, der da denen, die Jesus gefangen nahmen, Wegweiser geworden ist, der uns beigezählt worden war und das Los dieses Amtes empfangen hat. Dieser nun erwarb einen Acker für den Lohn seines Verbrechens, erhängte sich und barst mitten entzwei, und alle seine Eingeweide wurden verschüttet. Es wurde allen Bewohnern Jerusalems kund, so dass jener Acker in ihrer Sprache Hakeldama, das ist Blutacker, genannt wurde. Es steht nämlich im Buche der Psalmen geschrieben: Verödet stehe ihre Behausung, und niemand sei, der darin wohne! und: Sein Amt erhalte ein anderer. Es muss also einer von den Männern, die mit uns zusammen gewesen sind in all der Zeit, da der Herr Jesus unter uns aus- und einging, von der Taufe des Johannes angefangen bis zu dem Tage, da er von uns aufgenommen wurde, einer von diesen muss mit uns Zeuge seiner Auferstehung werden.“ Sie stellten darauf zwei vor, Joseph, genannt Barsabas, der den Beinamen Justus hatte, und Matthias. Dann beteten sie und sprachen: „Du, o Herr, der du die Herzen aller kennst, zeige an, welchen von diesen beiden du erwählt hast, dass er die Stelle dieses Dienstes und Apostelamtes empfange, von dem Judas abgefallen ist, um an seinen Ort hinzugehen.“ Dann warfen sie das Los über sie, und das Los fiel auf Matthias, und er ward den elf Aposteln beigezählt.

Grab des hl. Apostels Matthias in Trier

Grab des hl. Apostels Matthias in Trier

Kirche der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier

Kirche der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier

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Responses

  1. Jesus – katholisch? Diese Frage, ob Jesus katholisch sei, stellte ich, wenn man mich fragte, ob ich katholisch und vielleicht sogar Priester sei. Römisch-katholisch, deutsch-katholisch, altkatholisch fußend auf dem „Maigesetz“, welches allerdings den Facharzt privilegierte, was einem altkatholischen Vorsteher in einem Vieraugengespräch mit mir nicht bewußt zu sein schien, und – steirisch-katholisch: kann man nicht einer Denomination „steirisch-katholisch“ einen präzis bestimmten Sinn geben?

    • Jesu Mutter und Jesu Vater werden im Matthäusevangelium, „1“,“18″, und im Lukasevangelium, „2“,“5″, als verlobt einerseits und als verheiratet andrerseits bezeichnet. Für meinen Hochzeitstag wurde uns bis jetzt zu den zwei Möglichkeiten keine Antwort auf meine Frage hier, „Mai 28, 2017 at 05:34“, im Hinblick auf den Brief der „Österreichischen Akademie der Wissenschaften“ an mich bekannt.

  2. Jesu „Apostelin“ wurde in Graz in Steiermark in der Wieland-Gasse als eine mögliche Bezeichnung angesehen. Die Frage ist nun mit Bezug auf die Schrift, „Genesis“, „6“, „1-4“, die hier eine Zuordnung des Jahres zu einem Menschen erlauben würde: wie beweisen wir, daß zur Wahl des Apostels Matthias auch Frauen versammelt sind? Wenn die Fünftausend der Brotvermehrung zu den Fünftausend der zur Christenheit nach Pfingsten Hinzugetanen in Beziehung gesetzt werden sollen: die Zahl fünftausend ist durch einhundertzwanzig nicht teilbar. Ich hatte für die Erwerbung eines akademischen Grades „Dr.“ eine Mathematik-Prüfung nachzuweisen.

    • Jesu „Apostelin“ – wir begegneten gestern am Morgen nach dem Frühstück in Graz in der Hochstein-Gasse einer Dame. Das Gespräch kam auf den Stern „Alcor“ im Großen Wagen, bzw. Großen Bären. Unter den Sternbildern Chinas schien es laut Wikipedia, ich bin Mitarbeiter, auch zumindest eines zu geben, das nach einer Pflanze benannt ist, welche zur Prüfung von Übersetzungen des Gedichtes über “ O p h é l i a “ von Arthur Rimbaud Anlaß gab. Wir hatten uns zuletzt erneut intensiver mit Rimbaud auseinandergesetzt, der, am Rande, auch Gegenstand meiner Dissertation war, über welche die Universitätsbibliothek in Regensburg, wo ich Gast der Bahnhofsmission war, verfügte. Ein Kollege von mir, als pragmatisierter Hochschulassistent, ist Rimbaud-Spezialist. Die Dame, gestern früh, sagte, ihre Tochter sei leidenschaftliche Astronomin. Das Gespräch mußte aus einem bestimmten Grund, über den ein Konsens zu bestehen schien, abgebrochen werden.


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