Verfasst von: karmelblume | Oktober 31, 2009

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Gebet des hl. Augustinus, um die innige Erkenntnis und Nachfolge Jesu Christi zu erlangen

Zur Einführung

1. Die Vorrede des Evangelisten Lukas

2. Der Prolog des Evangelisten Johannes

I.

Geschichte der Kindheit Jesu

3. Die Ankündigung und Empfängnis des Vorläufers

4. Die jungfräuliche Empfängnis des Herrn

5. Der Stammbaum Jesu nach Matthäus

6. Die Jungfrau bei Elisabeth

7. Die Geburt des Vorläufers

8. Das Bedenken des hl. Joseph und der Befehl des Himmels

9. Die Geburt Jesu

10. Die Hirten auf der Flur und vor der Krippe

11. Die Beschneidung und Namengebung

12. Die Darstellung im Tempel

13. Die Weisen aus dem Morgenlande

14. Die Flucht nach Ägypten

15. Der Kindermord

16. Die Rückkehr aus Ägypten nach Nazareth

17. Der zwölfjährige Jesus im Tempel

18. Jesus lebt bis zu seinem dreißigsten Jahr, der Welt unbekannt, in demütigem Gehorsam in Nazareth

II.

Geschichte der öffentlichen Tätigkeit Jesu

Erster Abschnitt

Die Vorbereitung der öffentlichen Tätigkeit

19. Die Berufung, Bußpredigt und Taufe des Vorläufers

20. Der Täufer und die Pharisäer und Sadduzäer

21. Der Täufer und die Volksscharen, Zöllner und Kriegsleute

22. Das erste Zeugnis des Täufers über Jesus

23. Die Taufe Jesu

24. Der Stammbaum Jesu nach Lukas

25. Die Versuchung Jesu

26. Die Gesandtschaft aus Jerusalem und das zweite Zeugnis des Täufers über Jesus

Zweiter Abschnitt

Die messianische Tätigkeit bis zum ersten Osterfeste

27. Das dritte Zeugnis des Täufers über Jesus. Die ersten Jünger

28. Die Hochzeit zu Kana

29. Jesus geht nach Kapharnaum hinab

Dritter Abschnitt

Vom ersten Osterfeste bis zum zweiten

30. Die Reinigung des Tempels

31. Das nächtliche Gespräch mit Nikodemus

32. Jesus in der Landschaft Judäa. Das letzte Zeugnis des Täufers über Jesus

33. Die Auslieferung und Einkerkerung des Täufers

34. Jesus in Samarien

35. Die Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten

36. Jesus lehrt in den Synagogen Galiläas

37. Jesus in Nazareth

38. Jesus lässt sich in Kapharnaum nieder

39. Jesus beruft Simon und Andreas, Jakobus und Johannes zu seiner förmlichen Jüngerschaft

40. Die Austreibung eines unreinen Geistes in der Synagoge

41. Die Heilung der Schwiegermutter Simons

42. Jesus heilt am Abend desselben Tages viele Kranke

43. Jesus betet in der Einsamkeit und durchwandert dann ganz Galiläa

44. Jesus lehrt vom Schiffe des Simon aus

45. Der reiche Fischfang

46. Die Heilung des Aussätzigen

47. Die Heilung des Gelähmten

48. Die Berufung des Matthäus

49. Das Gastmahl im Hause des Matthäus

Vierter Abschnitt

Vom zweiten Osterfeste bis zum dritten

50. Jesus in Jerusalem. Die Heilung des Kranken am Teiche Bethesda

51. Jesus lehrt, dass er der Sohn Gott ist

52. Jesus erhärtet die Wahrheit seiner Aussage durch Zeugnisse

53. Jesus mit seinen Jüngern im Saatfelde

54. Die Heilung der verdorrten Hand

55. Jesus zieht, von großen Scharen begleitet, gegen den See Genesareth hin

56. Die Apostelwahl

57. Die Vorbereitung der Bergpredigt

58. Die Bergpredigt

A. Die acht Seligkeiten

B. Aufgaben und Pflichten der Gläubigen im allgemeinen und der Apostel insbesondere

C. Die Gerechtigkeit des Neuen Bundes

D. Die rechte Absicht bei den Werken der Gerechtigkeit

E. Verschiedene Vorschriften

1. Milde im Urteil. Das Gleichnis vom Splitter und Balken

2. Freigebige Liebe

3. Das Gleichnis vom blinden Führer

4. Kluge Bewahrung des Heiligen. Weg zur Erlangung der Gerechtigkeit

5. Die Regel der Nächstenliebe

6. Die enge Pforte und der schmale Weg

7. Warnung vor den falschen Propheten

8. Die Notwendigkeit des lebendigen Glaubens

F. Schlussermahnung

59. Der Hauptmann von Kapharnaum

60. Der Jüngling von Naim

61. Die Gesandtschaft des Täufers

62. Jesus erklärt den Volksscharen die Bedeutung des Täufers

63. Die Sünderin im Hause des Pharisäers

64. Jesus wandert mit den Zwölfen, von einigen geheilten Frauen begleitet, durch Galiläa

65. Jesus kommt wieder nach Kapharnaum. Einige Anhänger wollen ihn ergreifen. Die Pharisäaer und Schriftgelehrten beschuldigen ihn der Besessenheit

66. Die Mutter und die „Brüder“ Jesu

67. Die Parabel vom Sämann

68. Die Parabel von der wachsenden Saat

69. Die Parabeln vom Unkraut unter dem Weizen, vom Senfkorn und vom Sauerteig

70. Die Parabeln von dem Schatze, der einen kostbaren Perle und dem Fischernetze

71. Die Stillung des Sturmes auf dem See

72. Der Besessene in der Landschaft der Gerasener

73. Die Jünger des Johannes, die Frau mit dem Blutflusse und die Tochter des Jairus

74. Die zwei Blinden in Kapharnaum

75. Der stumme Besessene

76.  Jesus zum zweiten Male in seiner Vaterstadt Nazareth

77. Jesus wandert durch die Ortschaften Galiläas

78. Die Aussendung der Apostel

79. Die Unruhe des Herodes wegen der Enthauptung des hl. Johannes des Täufers

80. Die Rückkehr der Apostel

81. Die erste wunderbare Brotvermehrung

82. Die nächtliche Seefahrt der Apostel

83. Die Verheißung der Eucharistie

Fünfter Abschnitt

Vom dritten Osterfeste bis zum folgenden Laubhüttenfeste

84. Die Verurteilung des Pharisäertums

85. Jesus und das kananäische Weib

86. Die Heilung des Taubstummen in der Dekapolis

87. Die zweite wunderbare Brotvermehrung

88. Jesus in Magedan. Die Forderung der Pharisäer und Sadduzäer

89. Jesus warnt seine Jünger vor den Pharisäern und Sadduzäern

90. Die Heilung des  Blinden in Bethsaida

91. Das Bekenntnis des Petrus und die Verheißung des Primates

92. Die erste Leidensweissagung

93. Die Verklärung des Herrn

94. Der Dämonische am Fuße des Verklärungsberges

95. Die zweite Leidensweissagung

96. Die Tempelsteuer

97. Der Rangstreit der Jünger und die Warnung vor den Ärgernissen

98. Das Ansinnen der sogenannten „Brüder“ Jesu

Sechster Abschnitt

Vom letzten Laubhüttenfeste bis zum letzten Tempelweihfeste

99. Der Aufbruch nach Judäa. Die Ungastlichkeit der Samariter

100. Erfordernisse eines Jüngers Jesu Christi

101. Die Aussendung der zweiundsiebzig Jünger. Der Weheruf über die galiläischen Städte

102. Die Rückkehr der zweiundsiebzig Jünger. Jesus frohlockt im Heiligen Geiste

103. Jesus und der Gesetzeslehrer. Das Gebot der Liebe. Die Parabel von dem barmherzigen Samariter

104. Jesus in dem Hause Marthas und Marias

105. Die Rede Jesu bei seinem ersten Erscheinen im Tempel

106. Die Selbstoffenbarung Jesu am letzten Tage des Laubhüttenfestes

107. Jesus und die Ehebrecherin

108. Jesus und die Juden in Jerusalem nach dem Laubhüttenfeste

A. Die Streitrede mit den ungläubigen Juden

B. Die Streitrede mit den Juden, die „gläubig“ geworden

109. Jesus und der Blindgeborene

110. Jesus der gute Hirt

111. Jesus lehrt seine Jünger beten

112. Die Austreibung des Dämons. Die Lästerung der Pharisäer und die Forderung eines Zeichens vom Himmel

113. Die Seligpreisung Marias. Das Zeichen des Jonas

114. Jesus bei einem Pharisäer zu Tische. Strafreden gegen die Pharisäer und Schriftlehrer

115. Die Mahn- und Warnungsrede an die Jünger

A. Warnung vor den Pharisäern

B. Warnung vor Menschenfurcht

C. Warnung vor Habsucht

D. Warnung vor Übermaß zeitlicher Sorgen

E. Ermahnung zur Losschälung von dem Irdischen und zum Streben nach dem Himmlischen

F. Ermahnung zur Bereitschaft

G. Ermahnung zu treuer Verwaltung des Vorsteheramtes

H. Voraussagung von Kampf und Spaltung auf Erden

116. Die Aufforderung an die Volksscharen, noch in letzter Stunde Buße zu tun

A. Die Parabel von dem Gläubiger und seinem Schuldner

B. Die beim Opfer getöteten Galiläer und der Turm von Siloe

C. Die Parabel von dem unfruchtbaren Feigenbaume

117. Die Heilung der gekrümmten Frau

118. Die Parabeln vom Senfkorne und vom Sauerteige

119. Jesus in Jerusalem am Tempelweihfeste

Siebenter Abschnitt

Vom letzten Tempelweihfeste bis zum letzten Gange nach Jerusalem

120. Jesus in Peräa. Die Vorhersagung der Verwerfung Israels und der Berufung der Heiden

121. Der Einschüchterungs-Versuch des Herodes. Das „Wehe“ über Jerusalem

122. Das Gastmahl im Hause eines Pharisäers

A. Die Heilung des Wassersüchtigen am Sabbate

B. Das Gleichnis von den ersten Plätzen beim Gastmahle

C. Die Einladung der Armen

D. Die Parabel vom großen Abendmahle

123. Bedingungen der Nachfolge Jesu

125. Die Parabeln von dem verlornen Schafe, der verlornen Drachme und dem verlornen Sohne

126. Die Parabel vom ungerechten Verwalter. Die Treue im Kleinen

127. Die strenge Zurechtweisung der Pharisäer. Die Parabel von dem reichen Manne und dem armen Lazarus

128. Die Warnung vor den Ärgernissen, Vorschriften über die brüderliche Zurechtweisung, die Binde- und Lösegewalt und die Pflicht der Versöhnlichkeit

129. Die Parabel von dem unbarmherzigen Knechte

130. Die Bitte der Jünger um Mehrung des Glaubens. Die Parabel von dem pflügenden Knechte

131. Jesus verlässt Peräa und begibt sich nach Judäa

132. Die Auferweckung des Lazarus

133. Der Beschluss des Hohen Rates, den Totenerwecker zu töten. Jesus zieht sich nach Ephrem zurück

Achter Abschnitt

Vom letzten Aufbruche nach Jerusalem bis zum letzten Abendmahle

134. Die zehn Aussätzigen

135. Die Ankunft des Reiches Gottes und die Wiederkunft Christi

136. Die Parabel vom ungerechten Richter

137. Die Parabel von dem Pharisäer und dem Zöllner

138. Die Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe und die Empfehlung der jungfräulichen Keuschheit

139. Jesus segnet die Kinder

140. Der reiche Jüngling

141. Die Gefahren des Reichtums und der Lohn der freiwilligen Armut

142. Die Parabel von den Arbeitern im Weinberge

143. Die feierliche Ankündigung, wozu der „Menschensohn“ nach Jerusalem gehe

144. Die Bitte der Söhne des Zebedäus

145. Die Heilung eines Blinden vor dem Einzuge in Jericho

146. Jesus und Zachäus

147. Die Parabel von den Pfunden

148. Die Heilung des Blinden beim Auszuge aus Jericho

149. Der Befehl der Hohenpriester. Die Salbung in Bethanien

150. Der feierliche Einzug in Jerusalem

151. Das Verlangen einiger Heiden, Jesus zu sehen. Die Stimme vom Himmel

152. Die Verfluchung des Feigenbaums

153. Die Reinigung des Tempels

154. Die Macht des Glaubens

155. Die Frage der Obersten über Jesu Vollmacht

156. Die Parabel von den beiden Söhnen

157. Die Parabel von den bösen Winzern

158. Die Parabel vom königlichen Hochzeitsmahle

159. Die Frage der Pharisäer über das Steuerzahlen

160. Die Frage der Sadduzäer über die Auferstehung

161. Die Frage eines Pharisäers nach dem „großen und ersten Gebote“ im Gesetze

162. Die Gegenfrage Jesu in betreff des Messias

163. Die Warnung vor den Schriftgelehrten und Pharisäern. Acht Weherufe über sie. Christi Trauer über Jerusalem

164. Das Scherflein der Witwe

165. Die Schlussbetrachtung des Evangelisten Johannes über den Unglauben der Juden

166. Die Weissagung von dem Untergange Jerusalems und dem Ende der Welt

A. Warnungen und Mahnungen

B. Das Gericht über Jerusalem

C. Warnungen bezüglich der Wiederkunft Christi

D. Die Wiederkunft Christi zum Gerichte

167. Die Parabel von den zehn Jungfrauen

168. Die Parabel von den Talenten

169. Die Norm des letzten Gerichtes und das Endurteil

170. Abermalige Voraussagung des Leidens

171. Die Beratschlagung der Hohenpriester und das Anerbieten des Judas

III.

Geschichte des Leidens und Sterbens Jesu

Erster Abschnitt

Das letzte Abendmahl

172. Die Bereitung des Ostermahles

173. Das Ostermahl

174. Der Rangstreit der Jünger

175. Die Fußwaschung

176. Die Vorhersagung des Verrates und der Weggang des Verräters

177. Die Feier und die Einsetzung der Eucharistie

178. Die Ankündigung der nahen Trennung. Das Gebot der Liebe

179. Erste Vorhersagung der Verleugnung des Petrus. Mahn- und Trostworte an ihn

180. Die Voraussagung der künftigen Lage der Apostel

Zweiter Abschnitt

Die Abschiedsreden und das hohepriesterliche Gebet

181. Die himmlischen Wohnungen. Der Weg zum „Vater“. Die Erkenntnis des „Vaters“

182. Die herrliche Wirksamkeit auf Erden. Die Verheißung des Trösters. Das Wiedersehen. Das Amt des Trösters und der Friede Christi

183. Der Weinstock und die Reben

184. Die Erfüllung der Gebote und die Liebe Christi

185. Der Hass der Welt

186. Die Verfolgungen. Die Sendung des Trösters und seine Wirksamkeit auf Erden

187. Die Trauer der Jünger wird in Freude verwandelt werden

188. Die Jünger werden den „Vater“ im Namen Jesu bitten

189. Das gläubige Bekenntnis der Jünger

190. Das hohepriesterliche Gebet Jesu für sich, für seine Jünger und für alle Gläubigen

191. Jesus verlässt den Abendmahlssaal. Er sagt die Zerstreuung der Jünger und noch einmal die Verleugnung des Petrus vorher.

Dritter Abschnitt

Jesus am Ölberge

192. Das Gebetund die Todesangst Jesu

193. Die Gefangennehmung Jesu

Vierter Abschnitt

Jesus vor den jüdischen Richtern

194. Jesus vor Annas. Die erste Verleugnung des Petrus

195. Jesus vor dem Hohen Rate. Die zweite und dritte Verleugnung des Petrus

196. Jesus wird beschimpft, misshandelt und verhöhnt

197. Jesus zum zweiten Male vor dem hohen Rate

198. Die Verzweiflung des Judas

Fünfter Abschnitt

Jesus vor Pilatus und Herodes

199. Jesus vor dem Landpfleger Pontius Pilatus

200. Jesus vor Herodes

201. Jesus abermals vor dem Richterstuhle des Pilatus

202. Jesus wird nach der Geißlung mit Dornen gekrönt

203. Jesus wird dem Volke vorgestellt und zum Tode verurteilt

Sechster Abschnitt

Der Kreuzweg

204. Jesus trägt sein Kreuz. Simon von Cyrene

205. Die Frauen Jerusalems

Siebenter Abschnitt

Auf dem Kalvarienberge

206. Die Kreuzigung. Jesus betet für seine Feinde

207. Die Kreuzesaufschrift und die Verteilung der Kleider

208. Jesus wird am Kreuze verspottet und gelästert. Seine letzten Worte und sein Tod

209. Die Eröffnung der Seite

210. Die Grablegung

211. Die Versiegelung und die Bewachung des Grabes

212. Die frommen Frauen treffen Vorbereitungen zu neuer Einbalsamierung des Leichnams

IV.

Geschichte der Verherrlichung Jesu

213. Die Auferstehung Jesu

214. Die frommen Frauen am Grabe

215. Petrus und Johannes eilen zum Grabe

216. Jesus erscheint der Maria Magdalena

217. Jesus erscheint den andern Frauen

218. Die Hohenpriester bestechen die Wächter

219. Jesus erscheint dem Petrus und den zwei Jüngern, welche nach Emmaus gehen

220. Jesus erscheint den Aposteln und Jüngern im Saale zu Jerusalem

221. Jesus erscheint mehr als fünfhundert Jüngern

222. Jesus erscheint dem Apostel Jakobus dem Jüngeren

223. Jesus erscheint den Aposteln und zeigt dem Thomas die Wundmale

224.  Jesus erscheint sieben Jüngern am See Tiberias

225. Jesus überträgt dem Petrus das oberste Hirtenamt und sagt ihm den Kreuzestod voraus

226. Jesus erscheint den Aposteln auf dem Berge in Galiläa und gibt ihnen die apostolische Sendung

227. Die letzte Erscheinung und die Himmelfahrt Jesu

228. Die Apostel bereiten sich auf die Sendung des Heiligen Geistes vor. Matthias wird zum Apostel gewählt

229. Die Sendung des Heiligen Geistes

230. Die Verkündigung des Evangeliums in der ganzen Welt

231. Die Schlussbemerkung des Evangelisten Johannes

Die vier Evangelisten

Die vier Evangelisten

Verfasst von: karmelblume | Dezember 7, 2009

94. Der Dämonische am Fuße des Verklärungsberges

94. Der Dämonische am Fuße des Verklärungsberges

(Luk. 9, 37-44; Mark. 9, 13-28; Matth. 17, 14-20)

Es geschah aber am folgenden Tage, als sie vom Berge herabstiegen und zu den Jüngern kamen, sah er eine große Volksmenge um sie her und Schriftlehrer, die mit ihnen stritten. Sobald die Menge seiner ansichtig wurde, staunten sie und erschraken, und sie eilten ihm entgegen und begrüßten ihn. Er fragte sie: „Worüber streitet ihr mit einander?“ Da trat ein Mann aus der Schar hervor, fiel ihm zu Füßen und sprach: „Herr, ich bitte dich, erbarme dich meines Sohnes; denn es ist mein einziger. Er ist mondsüchtig und hat einen bösen Geist, der ihn stumm macht, und er leidet viel. Wenn ihn der Geist ergreift, so schreit er plötzlich; dann wirft er ihn nieder und zerrt ihn hin und her, so dass er schäumt und mit den Zähnen knirscht und hinwelkt, und er hört kaum auf, ihn zu martern. Ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht und sie gebeten, den Geist auszutreiben, allein sie konnten ihm nicht helfen.“

Da nahm Jesus das Wort und sprach: „O  ungläubiges und verkehrtes Geschlecht! Wie lange noch werde ich bei euch sein? wie lange noch euch ertragen? Bring deinen Sohn her zu mir!“ Sie brachten ihn zu ihm. Als er nun herbeikam und Jesum erblickte, da schüttelte ihn der böse Geist so, dass er  zur Erde fiel und schäumend sich wälzte. Jesus fragte den Vater: „Wie lange ist es her, dass ihm dieses widerfährt?“ Jener antwortete: „Von Kindheit an. Oft schon hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, um ihn zu verderben. Aber wenn du irgendwie es vermagst, so erbarme dich unser und hilf uns!“ Jesus sprach zu ihm: „Wenn du glauben kannst! Alles ist dem Glaubenden möglich.“ Sogleich rief der Vater des Knaben unter Tränen aus: „Ich glaube, o Herr! hilf meinem Unglauben.“

Als nun Jesus sah, dass die Menge zusammenlief, drohte er dem unreinen Geiste und sprach zu ihm: „Du tauber und stummer Geist, ich gebiete dir, fahr aus von ihm und kehre nicht mehr in ihn zurück!“ Da schrie dieser, schüttelte ihn heftig und fuhr von ihm aus. Der Knabe aber war wie tot, so dass viele sagten: „Er ist gestorben.“ Jesus aber nahm ihn bei der Hand, richtete ihn auf und gab ihn seinem Vater zurück. Von jener Stunde an war der Kranke geheilt. Da erstaunten alle über die Größe Gottes.

Nachdem Jesus in ein Haus gegangen war, traten seine Jünger zu ihm und fragten ihn allein: „Warum konnten wir diesen Geist nicht austreiben?“ Jesus erwiderte ihnen: „Wegen eures Unglaubens. Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnte ihr zu diesem Berge sagen: Geh von da weg dorthin! und er wird gehen, und nichts wird euch unmöglich sein. Diese Gattung aber kann nicht anders ausgetrieben werden als durch Gebet und Fasten.“

Gustave Doré: Jesus heilt den mondsüchtigen Knaben (Matth. 17, 14-20)

Gustave Doré: Jesus heilt den mondsüchtigen Knaben (Matth. 17, 14-20)

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Verfasst von: karmelblume | Dezember 7, 2009

93. Die Verklärung des Herrn

93. Die Verklärung des Herrn

(Luk. 9, 28-36; Mark. 9, 1-12; Matth. 17, 1-13)

Kirche der Verklärung Christi auf dem Berg Tabor, Israel

Kirche 'Verklärung Christi' auf dem Berg Tabor, Israel

Sechs Tage nach diesen Reden nahm Jesus den Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes ganz allein mit sich auf einen hohen Berg, um zu beten. Während er nun betete, ward er vor ihnen verklärt. Sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden glänzend und überaus weiß wie der Schnee, so wie kein Walker auf Erden bleichen kann.  Da erschienen zwei Männer, Moses und Elias, in Herrlichkeit und redeten mit Jesus von seinem Ausgange, den er in Jerusalem erfüllen sollte. Petrus aber und seine Gefährten waren von Schlaf beschwert; sie blieben aber wach und sahen seine Herrlichkeit und die zwei Männer, die bei ihm standen.

Während diese dann von ihm schieden, nahm Petrus das Wort und sprach: „Meister! Hier ist gut sein für uns. Willst du, so wollen wir drei Hütten bauen, dir eine, dem Moses eine und dem Elias eine.“ Er wusste jedoch nicht, was er sagte; denn sie waren vor Schrecken außer sich.

Während er aber noch redete, da kam eine lichte Wolke und überschattete sie, und sie fürchteten sich, als jene in die Wolke hineingingen. Und siehe, es erscholl eine Stimme aus der Wolke und sprach: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe; ihn hört!“ Als die Stimme erscholl, befand sich Jesus allein. Die Jünger aber fielen auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. Jesus trat hinzu, rührte sie an und sprach: „Steht auf und fürchtet euch nicht!“ Als sie nun sofort ihre Augen erhoben und umherschauten, sahen sie niemand mehr als Jesus allein.

Während sie von dem Berge herabstiegen, befahl ihnen Jesus und sprach: „Sagt niemand von dieser Erscheinung, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.“ Sie hielten fest an dem Verbote und sagten darum in jener Zeit niemand etwas von dem, was sie gesehen hatten, obgleich sie einander fragten, was das sei: „Bis er von den Toten auferstanden sein werde“; Jesus aber fragten sie: „Warum sagen denn die Pharisäer und Schriftlehrer, Elias müsse zuvor kommen?“ Er antwortete und sprach zu ihnen: „Elias wird zwar kommen und alles wiederherstellen; und wie steht von dem Menschensohne geschrieben, er werde vieles leiden und verschmäht werden? Allein ich sage euch, Elias ist schon gekommen, aber sie haben ihn nicht erkannt, sondern an ihm getan, was sie nur wollten, wie von ihm geschrieben steht. Ebenso wird auch der Menschensohn von ihnen zu leiden haben.“ Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet habe.

Mosaik in der Verklärungskirche auf dem Berg Tabor, Israel

Mosaik in der Verklärungskirche auf dem Berg Tabor, Israel

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Verfasst von: karmelblume | Dezember 7, 2009

92. Die erste Leidensweissagung

92. Die erste Leidensweissagung

(Luk. 9, 21-27; Mark. 8, 30-39; Matth. 16, 20-28; 10, 38. 39)

Dann gebot Jesus seinen Jüngern streng, sie sollten niemand sagen, dass er Christus sei. Von da an begann ist, ihnen zu zeigen, er müsse nach Jerusalem gehen, vieles leiden und von den Ältesten, Schriftlehrern und Hohenpriestern verworfen und getötet werden, am dritten Tage aber auferstehen. Er redete dieses Wort unverhohlen. Da nahm ihn Petrus beiseite und fing an, es ihm zu verweisen, und sprach: „Das sei fern von dir, Herr! Das soll dir nicht widerfahren!“ Er aber wandte sich um, sah seine Jünger an, drohte dem Petrus und sprach: „Hinweg aus meinen Augen, Satan! Du bist mir zum Ärgernisse; denn du hast nicht Sinn für das, was Gottes ist, sondern für das, was des Menschen ist.“

Darauf rief er die Volksmenge und seine Jünger zusammen und sprach zu allen: „Wenn einer mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz täglich auf sich und folge mir nach. Wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinet- und des Evangeliums willen verliert, der wird es erhalten. Denn was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, seine Seele aber einbüßte? Oder was kann der Menschen geben, um seine Seele wieder einzulösen? Denn wer sich meiner und meiner Worte vor diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlechte schämt, dessen wird auch der Menschensohn sich schämen, wenn er in seiner und seines Vaters Herrlichkeit mit den heiligen Engeln kommen und einem jeden nach seinen Werken vergelten wird. Wahrlich, ich sage euch, einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht kosten, bis sie das Reich Gottes in seiner Kraft und den Menschensohn in seinem Reiche kommen sehen.“

Lorenzo Lotto (um 1480-1556): Das Tragen des Kreuzes (1526)

Lorenzo Lotto (um 1480-1556): Das Tragen des Kreuzes (1526)

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Verfasst von: karmelblume | Dezember 6, 2009

91. Das Bekenntnis des Petrus und die Verheißung des Primates

91. Das Bekenntnis des Petrus und die Verheißung des Primates

(Luk. 9, 18-20; Mark. 8, 27-29; Matth. 16, 13-19)

Perugino (um 1445/1448 - 1523): Jesus gibt Petrus die Schlüssel

Perugino (um 1445/1448 - 1523): Jesus gibt Petrus die Schlüssel

Jesus aber ging mit seinen Jüngern fort und kam in die Gegend von Cäsarea Philippi. Auf dem Wege war er allein und betete. Dann fragte er seine Jünger: „Wer, sagen die Leute, dass der Menschensohn sei?“ Sie antworteten: „Die einen, Johannes der Täufer; andere, Elias; wieder andere, Jeremias oder einer von den Propheten.“ Da sprach er zu ihnen: „Ihr aber, was sagt ihr, dass ich bin?“ Simon Petrus entgegnete: „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“

Jesus antwortete ihm und sprach: „Selig bist du, Simon, Sohn des Jonas, denn nicht Fleisch und Blut hat es dir geoffenbart, sondern mein Vater, der im Himmel ist. Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Und dir werde ich die Schlüssel des Himmelreichs geben, und alles, was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.“

TU ES PETRUS ET SUPER HANC PETRAM AEDIFICABO ECCLESIAM MEAM ET TIBI DABO CLAVES REGNI CAELORUM - Du  bist Petrus und auf diesem Felsen will ich meine Kirche errichten und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Dir gebe ich die Schlüssel des Himmelreiches. Inschrift im Tambour der Michelangelo-Kuppel von St. Peter, Rom

TU ES PETRUS ET SUPER HANC PETRAM AEDIFICABO ECCLESIAM MEAM ET TIBI DABO CLAVES REGNI CAELORUM - Du bist Petrus und auf diesem Felsen will ich meine Kirche errichten und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Dir gebe ich die Schlüssel des Himmelreiches. - Inschrift im Tambour der Michelangelo-Kuppel von St. Peter, Rom

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Verfasst von: karmelblume | Dezember 5, 2009

90. Die Heilung des Blinden in Bethsaida

90. Die Heilung des  Blinden in Bethsaida

(Mark. 8, 22-26)

Jesus heilt einen Blinden

Jesus heilt einen Blinden

Sie kamen dann nach Bethsaida. Dort führten sie ihm einen Blinden zu und baten ihn, er möchte denselben berühren. Da fasste er den Blinden bei der Hand, führte ihn aus der Ortschaft hinaus, benetzte seine Augen mit Speichel, legte ihm die Hände auf und fragte ihn, ob er etwas sehe. Dieser blickte auf und sprach: „Ich sehe die Menschen wie Bäume wandeln.“ Darauf legte er ihm nochmals die Hände auf die Augen, und er fing an zu sehen und ward so hergestellt, dass er alles deutlich sah. Dann schickte er ihn nach Hause, indem er sprach: „Geh in dein Haus, und wenn du in die Ortschaft hineinkommst, sag’ es niemand!“

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Verfasst von: karmelblume | Dezember 5, 2009

89. Jesus warnt seine Jünger vor den Pharisäern und Sadduzäern

89. Jesus warnt seine Jünger vor den Pharisäern und Sadduzäern

(Mark. 8, 14-21; Matth. 16, 5-12)

Als nun die Jünger über den See fuhren, vergaßen sie Brot mitzunehmen. Nur ein einziges Brot hatten sie bei sich im Schiffe. Und er ermahnte sie und sprach: „Seht zu, hütet euch vor dem Sauerteige der Pharisäer und Sadduzäer und vor dem Sauerteig des Herodes!“ Da überlegten sie untereinander und sagten: „Weil wir keine Brote mitgenommen haben (sagt er das).“ Jesus aber wusste es und sprach zu ihnen: „Ihr Kleingläubigen, was sagt ihr untereinande, ihr hättet keine Brote? Merkt und begreift ihr noch nicht? Ist euer Herz noch verblendet? Ihr habt Augen und seht nicht? Ihr habt Ohren und hört nicht? Erinnert ihr euch nicht? Als ich die fünf Brote brach für die Fünftausend, wie viel Körbe voll Stücke habt ihr da aufgehoben?“ Sie antworteten ihm: „Zwölf.“ „Alsdann die sieben Bropte für die Viertausend, wie viele Körbe voll Stücke habt ihr aufgehoben?“ Sie antworteten ihm: „Sieben.“ Er sprach zu ihnen: „Wie seht ihr denn noch nicht ein, dass ich nicht vom Brote zu euch gesagt habe: Hütet euch vor dem Sauerteige der Pharisäer und Sadduzäer?“ Da sahen sie ein, dass er sie nicht vor dem Sauerteige des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer gewarnt habe.

Karl Schmidt-Rottluff: Pharisäer (1912)

Karl Schmidt-Rottluff: Pharisäer (1912)

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Verfasst von: karmelblume | Dezember 5, 2009

88. Jesus in Magedan. Die Forderung der Pharisäer und Sadduzäer

88. Jesus in Magedan. Die Forderung der Pharisäer und Sadduzäer

(Mark. 8, 11-13; Matth. 16, 1-14)

Da kamen die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm heraus, begannen mit ihm zu streiten und verlangten von ihm ein Zeichen vom Himmel, um ihn zu versuchen. Er antwortete und sprach zu ihnen: „Am Abende sagt ihr: Es wird gutes Wetter; denn der Himmel ist rot. Und in der Frühe: Heute gibt’s Regen; denn der Himmel ist rot und trüb. Das Aussehen des Himmels versteht ihr also zu beurteilen, die Zeichen der Zeit aber könnt ihr nicht verstehen?“ Und aufseufzend in seinem Geiste sprach er: „Was verlangt dieses böse und ehebrecherische Geschlecht ein Zeichen? Wahrlich, ich sage euch, diesem Geschlechte wird kein Zeichen gegeben werden, als das Zeichen des Propheten Jonas.“ Und er ließ sie stehen, bestieg wieder das Schiff und fuhr an das jenseitige Ufer.

James Tissot: Pharisäer

James Tissot: Pharisäer

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Verfasst von: karmelblume | Dezember 5, 2009

87. Die zweite wunderbare Brotvermehrung

87. Die zweite wunderbare Brotvermehrung

(Mark. 8, 1-10; Matth. 15, 29-39)

Jesus speist die Viertausend

Jesus speist die Viertausend

Indem Jesus von da weiterzog, kam er an das Meer von Galiläa. Dort stieg er auf den Berg und setzte sich daselbst. Da kamen wieder viele Volksscharen zu ihm. Sie hatten Stumme, Blinde, Lahme, Krüppel und viele andere bei sich, legten sie ihm zu Füßen, und er machte sie gesund, so dass die Scharen staunten, als sie gewahrten, wie Stumme redeten, Lahme gingen und Blinde sahen, und sie priesen den Gott Israels.

Weil aber die Volksmenge nichts zu essen hatte, rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach: „Mich erbarmt der Volksmenge; denn siehe, schon drei Tage harren sie bei mir aus und haben nichts zu essen; wenn ich sie nach Hause gehen lasse, ohne dass sie etwas  zu essen bekommen, so werden sie auf dem Wege erliegen; denn einige von ihnen sind weit her gekommen.“ Da antworteten seine Jünger: „Woher nehmen wir in der Wüste so viele Brote, um eine solche Volksmenge zu sättigen?“ Jesus fragte sie: „Wie viele Brote habt ihr?“ Sie antworteten: „Sieben und einige Fischlein.“ Darauf befahl er der Menge, sich auf der Erde zu lagern, nahm die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern, damit sie vorlegten; die Jünger aber legten sie der Menge vor. Auch die Fischlein segnete er und befahl, sie vorzulegen.  Und alle aßen und wurden satt, und was von den Stücken übrig blieb, hoben sie auf, sieben Körbe voll. Derer aber, die gegessen hatten, waren viertausend Männer, Frauen und Kinder nicht gerechnet. Nachdem er dann die Scharen entlassen, bestieg er sofort mit seinen Jüngern das Schiff und kam in das Gebiet von Magedan (Dalmanutha).

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Verfasst von: karmelblume | Dezember 4, 2009

86. Die Heilung des Taubstummen in der Dekapolis

86. Die Heilung des Taubstummen in der Dekapolis

(Mark. 7, 31-37)

Jesus heilt einen Taubstummen (Markus 7, 31-37). Karolingisches Fresco in der Klosterkirche St. Johannes in Müstair, Schweiz, um das Jahr 825

Jesus heilt einen Taubstummen (Markus 7, 31-37). Karolingisches Fresco in der Klosterkirche St. Johannes in Müstair, Schweiz, um das Jahr 825

Jesus begab sich wieder fort aus dem Gebiete von Tyrus und zog durch Sidon an das Meer von Galiläa mitten hin durch das Gebiet der zehn Städte. Dort führten sie ihm einen Taubstummen  zu und baten ihn, ihm die Hand aufzulegen. Er nahm ihn von derMenge abseits, legte seine Finger in dessen Ohren, berührte seine Zunge mit Speichel, blickte zum Himmel auf, seufzte und sprach: „Ephpheta, d. i. öffne dich!“ Alsogleich öffneten sich seine Ohren, das Band seiner Zunge ward gelöst, und er redete richtig. Er gebot ihnen, sie sollten es niemand sagen. Aber je mehr er ihnen das gebot, desto mehr breiteten sie es aus, und desto mehr staunten sie und sprachen: „Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hören und die Stummen reden!“

Heilung des Taubstummen

Heilung des Taubstummen

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Verfasst von: karmelblume | Dezember 4, 2009

85. Jesus und das kananäische Weib

85. Jesus und das kananäische Weib

(Mark. 7, 24-30; Matth. 15, 21-28)

Die syrophönizische Frau. Bolton Priory, Pugin stained glass, 1853

Die syrophönizische Frau. Bolton Priory, Pugin stained glass, 1853

Darauf begab Jesus sich von da weg und zog sich in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück. Er wollte, dass niemand es erführe; aber er konnte nicht verborgen bleiben. Denn siehe, ein heidnisches Weib, Syrophönizeriin der Herkunft nach, deren Tochter einen unreinen Geist hatte, hörte von ihm und kam ihm aus jenen Gegenden entgegen und rief: „Erbarme dich meiner, Herr,  Sohn Davids! meine Tochter wird schrecklich von einem bösen Geiste gequält.“ Er aber antwortete nicht ein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten ihn: „Entlass sie! denn sie schreit hinter uns her.“ Er erwiderte: „Ich bin nur zu den verlornen Schafen des Hauses Israel gesandt.“ Dann ging er in ein Haus. Sie aber kam sogleich herein, fiel ihm zu Füßen und bat ihn, er möchte den bösen Geist von ihrer Tochter austreiben, und sprach: „Herr, hilf mir!“ Er antwortete: „Lass zuerst die Kinder sich sättigen; denn es ist nicht recht, das Brot der Kinder zu nehmen und es den Hunden vorzuwerfen.“ Sie aber sprach: „Ja, Herr! denn auch die Hündlein unter dem Tische essen nur von den Brosamen der Kinder, die vom Tische ihrer Herren fallen.“ Da nahm Jesus das Wort und sprach zu ihr: „O Weib, dein Glaube ist groß! Es geschehe dir, wie du willst. Um dieses Wortes willen geh hin; der böse Geist ist von deiner Tochter ausgefahren.“ In der Tat, als sie in ihr Haus kam, fand sie das Mädchen auf dem Bette liegen und den bösen Geist ausgefahren. Von jener Stunde an war ihre Tochter geheilt.

Die syrophönizische Frau. Ikone

Die syrophönizische Frau. Ikone

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